Ausstellung Silvia Kiefer

30.06.2018, 19 Uhr: Vernissage „POETISCHER REALISMUS“ – Ausstellung SILVIA KIEFER.
Die Künstlerin ist anwesend.
Bildbesprechung: Karoline Toso, Wien
Weinausschank während der Vernissage von BIOLAND WEINBAU STRITZINGER, Klingenberg.

GALERIE LÖW HAUS, Hauptstr. 29, 63911 Klingenberg
Ausstellungsdauer: 01.07. – 05.08.2018
Öffnungszeiten: Sa./So. 14 – 18 Uhr

Silvia Kiefer will verführen, mit ins Bild zu kommen und darin zu verweilen. Das geschieht meist mit der Wahl einer extremen Perspektive, die Realität im Anschnitt. Grundlage der Gemälde sind Fotografien, die mit einem malerischen Auge aufgenommen und auf die Leinwand übertragen werden – ganz klassisch, mit einem groben Raster und einer Vorzeichnung. Die Motive werden per Hand und Auge und nicht mit einem Projektor übertragen. Und so lange mit Farbe bearbeitet, bis eine Realität erreicht ist, die sich wieder von der Fotografie entfernt und eine eigene Wirklichkeit entwickelt. Eigene Akzente werden gesetzt, bis ein verdichteter, poetischer Realismus entsteht. Manchem liegt ein Zauber inne und manches soll entzaubert werden.

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Die 4. Nacht der Ateliers

Samstag, 28. Juli 2018, ab 18 Uhr
DIE 4. NACHT DER ATELIERS IN DER KLINGENBERGER ALTSTADT

Zum 4. Mal findet die beliebte „Nacht der Ateliers“ in der romantischen Altstadt von Klingenberg statt.
Die Ateliers der Künstler sind geöffnet, die Galerie Löw Haus mit der aktuellen Ausstellung von SILVIA KIEFER und die Ateliers von Jessica Hösch und Christopher Betzwieser im Alten Gefängnis, Kirchenstr. 9-13. Außerdem zeigen Künstler auf der Gasse ihre Arbeiten.
Als Livemusik wird zu hören sein die Band HARD2REMEMBER aus Rodgau und ARNO KNAPP aus Klingenberg als Solomusiker.
Für das leibliche Wohl sorgen Petra Sommer und Thomas Reis.


Ein besonderes Highlight ist die Aktion „Wir suchen echte Fossilien“ für Kinder und Jugendliche.
Die Schirmherrschaft übernimmt mit größter Unterstützung unser Bürgermeister Ralf Reichwein und die Stadt Klingenberg. Start um 18 Uhr in der Altstadt Klingenberg neben dem ehemaligen „Fränkischen Hof“. Unser Vereinsmitglied Wilfried Ludwig hat sich mehr als 3 Jahrzehnten intensiv mit der Erdgeschichte und den damals lebenden Organismen beschäftigt. In Zusammenarbeit mit dem Paläontologischen Museum Nierstein entstand eine schöne und wissenschaftliche Sammlung.

Nunmehr muss Herr Ludwig aus Alters-und Gesundheitsgründen die Sammlung auflösen und möchte, dass Kinder und Jugendliche auch davon profitieren. Was gibt es Schöneres, als etwas zu entdecken. Hier sollen durch diese Aktion der Entdeckergeist gefördert und die Neugier nach noch Unbekanntem geweckt werden. Und nur die Natur ist die unbegrenzte Schöpfung. Daraus zu lernen ist ein Muss.
Also gehen Sie mit Ihren Kindern zum Fossilien suchen, Überlieferungen aus der Tier-und Pflanzenwelt, viele Millionen Jahre alt. Eine Dokumentation am Fundort hilft die Funde zu bestimmen und herauszufinden, wie alt diese sind.
Das alles ist kostenlos für die Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahre. Bitte beaufsichtigen Sie Ihre Kinder dabei. Außerdem gibt ein Fossilien-Basar Ihnen die Möglichkeit, besondere Fossilien günstig zu erwerben. Denken Sie schon jetzt an den nächsten Geburtstag und an Weihnachten. Ein Teil des Erlöses geht in die Vereinskasse zur Förderung der Kunst in Klingenberg.

Feiern Sie mit uns in romantischer Atmosphäre, genießen Sie Kunst, Musik, Essen und Trinken.

HARD2REMEMBER, Rodgau

ARNO KNAPP, Klingenberg

Ausstellung Weissenberger/Müller

11.08.2018, 19 Uhr:
Vernissage der Ausstellung mit Plastiken von BERND MÜLLER (Köln) und Malerei von JOACHIM WEISSENBERGER (Obernburg).
Die Künstler sind anwesend.
Dialog mit den Künstlern und Einführung von ANNE MÜLLER.
Weinausschank während der Vernissage von BIOLAND WEINBAU STRITZINGER, Klingenberg.

GALERIE LÖW HAUS, Hauptstr. 29, 63911 Klingenberg
Ausstellungsdauer: 12. 08. – 02. 09. 2018
Öffnungszeiten: Sa./So. 14 – 18 Uhr

Die Ausstellung steht unter unserem Jahresthema „OBSESSION – Die Erfüllung der Sehnsucht?“. Dazu haben beide Künstler ihre Sichtweisen niedergelegt:
Bernd Müller: Neben der mit Furcht verbundenen Zwangsvorstellung, dem innerer Zwang oder Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun zählen für mich zur Obsession auch Leidenschaft und Begeisterung, Enthusiasmus und Besessenheit und auch Fanatismus – das Besessen-sein von einer Idee, Vorstellung oder Überzeugung, und im weiteren Sinn eine besonders hohe emotionale Wertschätzung bestimmter Tätigkeiten, Interessen, Objekte oder Personen.
Wie kann ich nun Obsession erkennen und somit darstellen? Als mögliche Merkmale sehe ich Körperhaltung und -sprache, Mimik und Gestik. Die Zwangsgedanken der Betroffenen werden für mich in Zwangshandlungen sichtbar. Die Grenzen zwischen dem Krankhaften und den Leidenschaften des Alltags sind fließend und häufig nicht erkennbar. Und das macht den Umgang damit so schwer.
Mein Leben und meine Arbeit wird begleitet durch den Leitsatz „In der Kunst wie im Leben ist alles möglich, wenn es auf Leidenschaft beruht“. Die Leidenschaft gibt mir als Bildhauer Energie und Tatendrang. Das plastische Arbeiten bietet mir die Möglichkeit, die Begegnungen des Alltags, die Gedanken und Gefühle dazu auszudrücken und nachzuempfinden. mich mit Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen auseinanderzusetzen. Mein Anspruch ist es, Situationen es täglichen Erlebens sichtbar und somit den Betrachter sensibel zu machen für das, was ihm oder in seinem Umfeld geschieht.
Joachim Weissenberger: „Obsession“ – dieses Ausstellungsthema war für mich zu Beginn eine ganz schöne Herausforderung. Da ich ausschließlich experimentell und assoziativ male, ist eine Themen-Vorgabe für mich etwas Neues. Einen Begriff wie „Obsession“ und dessen Bedeutung meint man natürlich zu kennen und er wird tatsächlich in Gesellschaft und Kommunikation oft und vielleicht auch inflationär gebraucht. Will man ihn allerdings durchdringen und auf seine Brauchbarkeit als Motiv/Motivation/Inspiration hinsichtlich Malerei abklopfen, tun sich im wahrsten Sinne des Wortes Abgründe auf. Größer und immer größer kam mir dieses Wort „Obsession“ vor und ich hatte Schwierigkeiten, diesen Begriff herunter zu brechen und in kleinere Teile zu zerlegen. Die Medizin hatte mir dann geholfen: „Obsession“ gilt als ein unerwünscht auftretender Zwang, bestimmte Handlungen auszuführen – eine Nichtbeachtung würde mit drakonischen Strafen bedacht. Das war eine Themenwelt, die ich für mich weiter zerlegen und vor allen Dingen in Motive umwandeln konnte. „Obsessionen“ sind für mich immer Zwänge, die ein einzelner Mensch mit sich alleine ausmachen muss – deshalb steht bei meinen neuen Arbeiten immer die einzelne Person im Mittelpunkt. Diese Person wird bedrängt von Händen (Obsession – Kopfhände), Füßen (Obssesion – Wolfsfüße) oder anderem und kann sich nicht erwehren. Das geht so weit, dass man nicht mehr imstande ist, normal zu gehen und Stützen braucht (Obsession – Gehhilfe). Ich hoffe, die Themenwelt „Obsession“ ist für mich noch nicht zu Ende gedacht und mir gelingen zur Kunstraum-Ausstellung im Löw-Haus noch weitere interessante Arbeiten!

 

Querschnitt Teil 1

Am kommenden Samstag, den 7. Juli veranstaltet der KUNSTRAUM CHURFRANKEN im „ALTEN RENTAMT“ in Klingenberg um 18 Uhr eine Vernissage zur Ausstellung „QUERSCHNITT“ mit künstlerischen Arbeiten der Vereins-Mitglieder.
Im Anschluß gibt es bei freiem Eintritt ein Gitarrenkonzert mit Florian Brettschneider im benachbarten LöwHaus.
Wer also Lust hat auf „SUMMERTIME IN KLINGENBERG“ ist herzlich eingeladen!

Florian Brettschneider – Gitarre

07.07.2018, 19 Uhr: FLORIAN BRETTSCHNEIDER spielt an der Gitarre Werke von Piazolla, Regondi, Schubert, Llobet, Tommy Emmanuel, Michael Jackson und Eigenes.
FREIER EINTRITT.

GALERIE LÖW HAUS, Hauptstr. 29, 63911 Klingenberg

Ob Jazz, Pop oder Klassik, der 21-jährige Gitarrist ist in allen Musikrichtungen heimisch und überzeugt sein Publikum solistisch als auch in wechselnden Ensembles. Florian ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Gitarrenwettbewerbe, so erspielte er erste Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, der „International Rago Competition Stuttgart“, dem „Internationalen Gitarrenwettbewerb Balatonakali“ oder dem „Jugendwettbewerb Gevelsberg“. Beim hochkarätigen internationalen „Andres Segovia“ Gitarrenwettbewerb in Velbert erspielte er sich als erster deutscher Gitarrist in der Geschichte des Wettbewerbs den ersten Preis in der höchsten Altersklasse.
Florian studiert seit 2 Jahren Gitarre an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst HfMdK Frankfurt, an der er schon zwei Jahre Jungstudent war und ist Stipendiat des Leyda Ungerer Musikkreises. Er wird außerdem von „Yehudi Menuhin – Live Music Now“ gefördert.
Auf verschiedenen Bühnen ist er etwa 100 Mal im Jahr zu sehen, ist gefragter Gast bei klassischen Gitarrenfestivals, lässt sich aber auch Gigs in Jazzbars oder PopClubs nicht nehmen. So trat er zum Beispiel mit Stars wie Jazzklarinettist Giora Feidmann, Tenor Erkan Aki oder dem Echo-Preisträger Yury Revich (Violine) auf. 2016 gab Florian mit „Electric Counterpoint“ von Steve Reich sein Debüt in der Alten Oper Frankfurt.
Seit 2016 ist er Endorser und Werbegesicht der französischen Gitarrenmanufaktur „Battiston-Guitares“. Konzertreisen führten ihn nach Frankreich, Ungarn und Ecuador. Als Komponist und Texter schrieb er Filmsongs für die Kinoproduktion „Freak-City“, Weltmusik für die Frankfurter Jazzband „Intracult“, sowie Popsongs für diverse Künstler.

Ausstellung Irena Paskali

19.05.2018, 19 Uhr: Vernissage „MITGIFT“ – Ausstellung der mazedonischen Künstlerin IRENA PASKALI
Fotografien, Zeichnungen, Videoinstallation und Holographie.
Die Künstlerin ist anwesend.
Weinausschank während der Vernissage von BIOLAND WEINBAU STRITZINGER, Klingenberg.

GALERIE LÖW HAUS, Hauptstr. 29, 63911 Klingenberg
Ausstellungsdauer: 20.05. – 24.06.2018
Öffnungszeiten: Sa./So. 14 – 18 Uhr

 

Die mazedonische Künstlerin IRENA PASKALI zeigt in ihrer Ausstellung zum Jahresthema des Kunstraum Churfranken „OBSESSION – Die Erfüllung der Sehnsucht?“ Fotografien, Zeichnungen, Videoinstallation und Holographie.
Sie stellt ihre Ausstellung unter den Titel „MITGIFT“. Dazu schreibt sie: „Aus alter Tradition ist überliefert, dass die Braut die Mitgift tragen soll, die sie erhält, um sie mit in ihre Ehe zu bringen. Diese Strickbekleidung wurde in der Regel von den Müttern, Großmüttern und Tanten der Familie handgefertigt. Eine umfangreiche Mitgift bedeutete in der Regel, dass die Familie der Braut wohlhabend ist, die Braut aus guten Verhältnissen kommt und gut in die Gesellschaft integriert ist, deshalb ist es eine Art ungeschriebenes Gesetz und liegt in der Verantwortung der Frauen der Familie, die Mitgift der Braut für die Hochzeit beizubringen. Meine Oma hat für mich sehr viel gestrickte Mitgift vorbereitet. Die sind jetzt bei mir in Deutschland, als Erinnerung an meine Kinderzeit, Heimat, Oma. Zu dem Thema „Obsession“ habe ich das Projekt ausgewählt, die Obsession einer Frau ist es, gut und glücklich zu heiraten.“

Irena Paskali, geb. 1969 in Mazedonien, lebt und arbeitet seit 2004 in Köln.
2007 Master of Fine Arts, Kunsthochschule für Medien Köln
2000 Bachelor of Fine Arts, Akademie der Bildenden Künste, Skopje, Mazedonien
1995 Bachelor of Fine Arts, Universität der Naturwissenschaften, Skopje, Mazedonien
Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. in Europa, USA, Thailand und Japan, mehrere internat. Auszeichnungen und Stipendien sowie Sammlungen ihrer Werke in Museen.

Ausstellungsdauer bis 24.06.2018
Öffnungszeiten: Sa./So. 14 – 18 Uhr